Ausbildung ab 2018 zum/zur Industriekaufmann/-frau für Europa

Das Aufgabengebiet

Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen. In der Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und ‑lagerung. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich. Außerdem erarbeiten sie Marketingstrategien. Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen ermitteln sie den Bedarf an Mitarbeitern, wirken bei der Personalbeschaffung bzw. ‑auswahl mit und planen den Personaleinsatz.

 

Industriekaufmann/-frau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt. Industriekaufleute finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

 

Die Ausbildung

Die  dreijährige praxisorientierte Ausbildung findet u. a. in den Abteilungen Rechnungswesen, Vertrieb, Einkauf und Auftragsabwicklung statt. Zusätzlich zur Ausbildung zum Industriekaufmann (w/m) erhalten Sie in Kooperation mit der Berufsbildenden Schule Montabaur die Zusatzqualifikation „Industriekaufleute für Europa“. Diese Ausbildung hat einen zusätzlichen Sprachenschwerpunkt (s. Info IK-Europa). Besonders spannend ist die Chance, in einem vierwöchigen Auslandspraktikum die Sprachkenntnisse zu vertiefen und Gepflogenheiten in Arbeitsleben und Alltag kennen zu lernen.

 

Zusätzlich zum Ausbildungsabschluss Industriekaufmann (IHK) (w/m) wird innerhalb der regulären Ausbildungszeit die Zusatzqualifikation mit der Prüfung zum Fremdsprachenkorrespondent (IHK) (w/m) abgelegt.

 

Anforderungen

• Kaufmännisches Denken, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen (z.B. kosteneffiziente Verhandlungen mit Lieferanten von Produktionsmitteln führen)

• Kommunikationsfähigkeit,  Kontaktbereitschaft  und  Kunden­  und  Serviceorientierung  (z.B. Kunden beraten und die Kundenwünsche berücksichtigen)

• Sorgfalt und Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim Erstellen von Stücklisten und Arbeitsplänen)

• Organisatorische Fähigkeiten (z.B. die Herstellung von Waren und Dienstleistungen planen und steuern)

 

Schulfächer

• Mathematik (z.B. zum Ermitteln der Kosten für Fertigungsmaterial oder Gehälter)

• Wirtschaft (z.B. zum Verstehen von Geschäftsvorgängen)

• Englisch (z.B. bei internationalen Kunden­ oder Lieferantenkontakten)

• Deutsch (z.B. zum Bearbeiten von Personalunterlagen oder im schriftlichen und mündlichen Kundenkontakt)

 

 

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