IPPC-Paletten der hapack Packmittel GmbH

Bei IPPC-Paletten handelt es sich um hitzebehandelte Paletten gemäß den Bestimmungen der International Plant Protection Convention. Wir, die hapack Packmittel GmbH aus Montabaur im Westerwald, haben mittlerweile vier Trockenkammern, um dem Bedarf unserer Kunden nach wärmebehandelten Holzpaletten gerecht zu werden.

IPPC-Standard

Hierbei handelt es sich um einen international anerkannten Standard für die Behandlung von Holzverpackungen und stellt gleichzeitig eine Voraussetzung zur Erfüllung verschiedener Einfuhr- und Quarantänebestimmungen dar.

Einfuhrvorschriften für Packmittel aus Vollholz (IPPC-Standard)

Zum Schutz der einheimischen Waldbestände gegen Einschleppung von fremden Holzschädlingen haben viele Länder entsprechende Quarantänebestimmungen. Um zu verhindern, dass sich unterschiedlichste Einfuhrvorschriften entwickeln, hat die International Plant Protection Convention (IPPC), eine untergeordnete Organisation der Food and Agriculture Organisation (FAO) der UN, für den internationalen Versand von Verpackungen aus Vollholz die ISPM 15 (International Standards for Phytosanitary Measures) "Guidelines for Regulating Wood Packaging Material in International Trade" erlassen. Neben den finanziellen Aspekten sind die platz- und gewichtsparenden Vorteile gegenüber herkömmlichen Europaletten zu erwähnen:

Die wesentlichen Inhalte der ISPM 15:

  • Die ISPM 15 gilt nur für Vollholz. Ausgenommen sind Holzwerkstoffe und Vollholz dünner als 6 mm (in Übereinstimmung mit dem Harmonisierten System der EU).

  • Behandlung der Verpackung nach den anerkannten Maßnahmen. Hierzu gehört die Hitzebehandlung (HT - heat treatment) bei einer Kerntemperatur von 56°C über mindestens 30 Minuten, z. B. durch technische Trocknung (KD - kiln-drying, Ofentrocknung), wenn die vorgenannten Werte erreicht werden. Die chemische Druckimprägnierung (CPI - chemical pressure impregnation) wird nur anerkannt, wenn die zuvor genannten Anforderungen des HT erfüllt werden. Eine weitere Maßnahme ist die Begasung mit Methylbromid (MB - methyl bromide) in Abhängigkeit von Konzentration, Dauer und Temperatur.

  • Markierung der Verpackung, wobei die Kennzeichnung an zwei gegenüberliegenden Seiten der Verpackung dauerhaft und gut lesbar angebracht sein muss. Das Kennzeichen setzt sich zusammen aus der Länderkennung nach ISO 3166 (z. B. DE für Deutschland), der Kennung für die Region (z. B. NW für Nordrhein-Westfalen) sowie einer Registriernummer, die durch das regionale Pflanzengesundheitsamt dem Packmittelhersteller, dem Verpacker oder dem Versender vergeben wird (einmalig vergebene Nummer beginnend mit 49). Hinsichtlich der Behandlungsmethode wird das Kürzel HT für die Hitzebehandlung oder MB für die Begasung mit Methylbromid angegeben. Gegebenenfalls ist die Angabe DB (debarked) für entrindet hinzuzufügen.


hapack Packmittel GmbH
Wagnerstr. 9
56410 Montabaur


Weitere Infos über ippc-paletten@hapack.de

 

 

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